Bermuda Triangle Alien Encounter

Der mysteriöse Vulkan…

Immer wieder verschwinden im Bermudadreieck Schiffe und Flugzeuge spurlos. Ein Fall für Galileo Mystery? Nein, ein Fall für dich und alle anderen Gäste des Movie Park Germany!

1996-2004: Das Bermudadreieck
2004-heute: Bermuda Triangle: Alien Encounter

Höhe: 10m
Kapazität: ~800 Personen pro Stunde
Boote: 13 Stück
Typ: Spillwater-Ride mit 2 Abfahrten

Mindestgröße:
ab 90cm, unter 1,20m nur mit Begleitung
Nicht behindertengerecht,
vorsicht: nass!

Die Fahrt

Die Passagiere begeben sich nach einer kurzen Preshow, in welcher die Mission von unserem Chef Kapitän Hansen genauer erläutert wird, mit einem Boot als Forschungssonde auf die Reise in den großen Vulkan.

Im Inneren des Bermuda Triangle erwartet sie nach einer ersten Abfahrt eine mysteriöse Statue, die mit Lasereffekten auf die Passagiere schießt. Direkt danach begegnen wir unserem Spiegelbild, in dem plötzlich eine Frau auftaucht, die uns in Sicherheit bringen möchte. Denn sie weiß genau, dass wir in großer Gefahr sind: Der Vulkan steht kurz vor der Detonation!

Immer wieder hören wir Funksprüche aus der Zentrale von Kapitän Hansen, während wir dem Geheimnis des Vulkans auf die Schliche kommen. Wir finden die Flugzeuge und Schiffe, die scheinbar als Ersatzteillager für die Aliens herhalten müssen. Aliens? Ja, die kleinen Wesen haben im Inneren des Vulkans ein geheimes Labor eröffnet, in welchem sie Menschenexperimente durchführen. Doch bevor wir uns näher mit dieser Begegnung mit den Außerirdischen (daher übrigens „Alien Encounter“) und deren gruseligen Machenschaften beschäftigen können warnt uns unsere mysteriöse Begleiterin erneut per Videobotschaft, dass der Vulkan ausbricht: “Eine Katastrophe ist unausweichlich!”.

Kurz nachdem wir das eindrucksvolle Kraftwerk des Vulkans durchquert haben und zusehen können, wie ein großes Raumschiff direkt vor unseren Augen verschwindet (aha, die Aliens machen sich also aus dem Staub!) bricht auch schon das blanke Chaos aus. Um uns herum bricht Wasser herein und unser Boot wird von der unbekannten Frau auf einmal rückwärts aus dem Vulkan gezogen.

Während wir immer weiter an die Spitze des Vulkans nach oben fahren hören wir noch die Diskussion zwischen der Unbekannten und Kapitän Hanssen, der sich um unsere Sicherheit Gedanken macht, denn das, was wir vorhaben – nämlich aus dem Vulkan zu fliehen – ist durchaus gefährlich. „Wenn das so ist, warum steuern Sie darauf zu?“, fragt er entsprechend panisch. Doch: „Es ist der einzige Weg! Die Forscher sind in Sicherheit“, ist die kurze und bündige Antwort der Unbekannten.

Und tatsächlich: Kurz darauf befinden wir uns in dichtem, warmen Nebel und rasen mit flottem Tempo aus dem Vulkan nach draußen, wo das Boot im Wasser zum Stehen kommt. Mission geschafft!

Technisches

Das Fahrsystem selbst wurde von der Schweizer Firma Intamin gebaut, während die Thematisierung größtenteils von Warner in Eigenregie umgesetzt wurde. Die Animatronics (Figuren) kommen vom amerikanischen Hersteller Sally Corp. und funktionieren mit Luftdruck.

Insgesamt verfügt die Fahrt über zwei Drops: Einen direkt zu Beginn der Fahrt und einem kurz vor Ende der Fahrt. Mit dem eindrucksvollen, großen Darkride-Teil in der Mitte ist diese Attraktion daher eine einmalige Mischung aus Darkride und Wasserbahn.

Bis auf die Station findet die komplette Fahrt indoor in einer riesigen Halle statt, die man vom „Santa Monica Pier“ aus auch gut sehen kann.

Wusstet du eigentlich…?

  • Der Sitzplatz, an dem man am trockensten bleibt, ist die letzte Reihe. Am besten bei beiden Drops nach vorne ducken, um keine Gischt abzubekommen.
  • Der erste Drop ist wesentlich nasser als der zweite, auch wenn der zweite größer ist.
  • Der Nebel wird für jedes Boot „frisch“ zubereitet. Es handelt sich nicht um Nebelfluid, sondern um echten Wasserdampf. Das erklärt auch, warum der Nebel feucht-warm ist, denn die 100°C des Dampfes werden zwar auf dem Weg zu den Gästen abgekühlt, der Nebel ist aber trotzdem um die 40°C warm.
  • In den großen Vulkan sind einige Lautsprecher eingebaut, die den Ausbruch des Vulkans alle paar Minuten simulieren. Gleichzeitig schießt aus der Spitze des Vulkans dann eine Stichflamme heraus. Diese wird durch Druckgas erzeugt.
  • Ziemlich unbekannt ist der Film, auf dem die Attraktion beruht. So unbekannt sogar, dass die Attraktion mit dem Verkauf des Parks im Gegensatz zu allen anderen filmbezogenen Attraktionen nicht umgestaltet werden musste, da der Lizenzgeber keinen offensichtlichen Bezug zu seinem Film feststellen konnte. Dennoch wurde die Attraktion von „Das Bermuda Dreieck“ zu „Bermuda Triangle – Alien Encounter“ umbenannt, auch wenn im Sprachgebrauch auch heute noch häufig einfach vom „Bermuda Dreieck“ gesprochen wird.
  • Die Technik der Attraktion stammt noch von 1996 und wurde von der Firma Anitech Systems umgesetzt. Es basiert auf Windows 95 und DOS, weswegen die Reparatur der Anlage auch für die Fachleute des Movie Parks sehr schwierig ist.
  • Ein Beispiel ist der Sound, der zusammen mit Licht und Bewegung der Figuren vom ASI-System gesteuert wird. So ist es inzwischen z.B. nur noch schwer möglich, die Lautstärke der einzelnen Toneffekte anzupassen, sodass einige Effekte (wie das verschwindende Ufo) inzwischen ziemlich laut oder nicht mehr hörbar sind (wie z.B. der Großteil der Funksprüche).
  • Warner hat die großen Attraktionen damals ähnlich wie in anderen Ländern mit Bauschaum, Draht und Alufolie thematisiert. Da der Movie Park im Vergleich zu anderen Parks allerdings harte Winter überstehen muss, bricht der orangene Bauschaum immer weiter auf. Das sorgt dafür, dass der Vulkan inzwischen etwas mitgenommen aussieht. Die günstige Bauweise Ende der 1990er Jahre rächt sich entsprechend mit jedem Jahr deutlicher. Auf Dauer soll die Thematisierung durch wetter- und feuerfesten Spritzbeton ersetzt werden. Allerdings handelt sich hierbei um eine ziemlich kostenintensive Umstellung, sodass mit der Renovierung der Attraktion erst in einigen Jahren gerechnet werden kann. Neben dem Bermudadreieck ist auch der „Mystery River“ von dem Problem betroffen.
  • Der zweite, rechte Vulkan wurde für die neue Achterbahn in der Winterpause vor der Saison 2016 abgerissen. Es handelte sich bei dem Vulkan lediglich um ein Deko-Objekt, sodass sich an der Attraktion dadurch nichts direkt geändert hat.

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