Van Helsing’s Factory

Rasante Jagd auf Dracula!

Zusammen mit dem berühmten Vampirjäger Van Helsing begeben sich die Besucher auf eine wilde Verfolgungsjagd, um Dracula am Ende der Fahrt erfolgreich zu töten.

2011-heute: Van Helsings Factory

Höhe: 7,7m
Länge: 400m
Geschwindigkeit: 36 km/h
Inversionen: keine
Kapazität: ~850 Personen pro Stunde
Baukosten: 4.646.000,- €

Nicht behindertengerecht.
Kleine Kinder können in dieser Attraktion Angst bekommen.
Mindestgröße ab 1,20m, empfohlen ab 12 Jahren

Die Fahrt in der Van Helsings Factory

Wir sind irgendwo in den 1950er Jahren und möchten eigentlich nur die legendäre, aber mysteriöse Fabrik des Unternehmers Van Helsing besichtigen. Man munkelt, dass er Fahrzeuge umbaut, um damit Dämonen, Geister und vor allem Vampire zu jagen.

Während unserer Führung durch die Fabrikhalle wird Van Helsing auf uns aufmerksam. Er braucht unsere Hilfe und wir sollen uns schnell fertig machen, um mit ihm durch die Nacht zu rasen und einen Vampir zu jagen.

Und die Fahrt beginnt wild: Wir haben keine Zeit mehr, die Wagen komplett fertig zustellen. Van Helsing fordert uns auf eine Waffe zu schnappen und bevor wir uns versehen stehen wir dem Vampir das erste Mal gegenüber. Nach einer wilden Fahrt durch den Wald über die Autobahn finden wir uns auf einem Schrottplatz wieder. Dort begegnen wir Werwölfen, die uns von der Seite anfallen und aus Autos springen – bis wir vom Vampir erneut angegriffen werden.

Doch dann schaffen wir es und überfahren den Vampir mit unserem aufgemotzten Auto kurzerhand. Aufgespießt an einem Pfosten ist er endgültig erlegt und unschädlich gemacht. Van Helsing ist stolz auf uns – und wünscht uns eine „sichere Heimfahrt“.

Technisches

Der von der Firma Gerstlauer hergestellte “Bobsled Coaster” bietet zwar keine Inversionen, dafür aber eine sehr ansprechend thematisierte und rasante Fahrt durch die Dunkelheit. Dabei passieren die Gäste nicht nur einen kleinen Wald, eine kurze Autobahn, sondern auch einen Schrottplatz. Die maximale Fahrthöhe beträgt dabei knapp 8 Meter und die Fahrtzeit beträgt ca. 1:50 Minuten.

Neben den vielen Überraschungseffekten während der Fahrt sind die Lifte eine Besonderheit: Sie beschleunigen die Wagen zunehmend, je höher die Wagen steigen. Während der dunklen Teile, in denen uns der Vampir “angreift”, fahren die Wagen durch enge Mauskurven und über angeraute Schienen, die das Gefühl vermitteln, der Wagen würde von der Seite “gerüttelt” werden.

Ein verblüffender Effekt ist der sog. „Fogscreen“ am Ende der Fahrt. Eine spezielle Osmose-Anlage produziert eine Schicht (oder „Wand“) aus feinem Nebel, auf den ein angreifender Vampir projiziert wird. Die Wagen fahren mit hohem Tempo durch diese Nebelwand und „töten“ den Vampir dadurch. Für die Fahrer wirkt es, als würde der Wagen durch eine Wand rasen und bietet entsprechend eine große Überraschung für die erste Fahrt

Wusstet du eigentlich…?

  • Die Bahn befindet sich in der ehemaligen Halle der Attraktion „Gremlins Invasion“, in welcher Alf gegen das Chaos kämpft, das die Gremlins im Filmarchiv von Warner Brothers anstellen.
  • Als Reminiszenz befanden sich zwei Figuren aus der alten Attraktion in Van Helsing’s Factory: Alf als Kranführer bei der Blockbremse und Chef-Gremlin Gizmo als angreifender Werwolf auf dem zweiten Lift. Während Alf noch existiert, ist Gizmo vor einigen Jahren „verschwunden“..
  • Die Attraktion Van Helsing’s Factory bietet als erste der neueren Attraktionen wieder eine Preshow, in der die Handlung von Van Helsing persönlich erklärt wird. Sie befindet sich im letzten Drittel der Warteschlange.
  • Die Anlage hat mit rund 40 km/h eine relativ geringe Maximalgeschwindigkeit. Die verschlungenen 400m Strecke sorgen aber mit engen Kurven und Twists dafür, dass die Achterbahn mit ihren „großen Brüdern“ wie „MP Xpress“ oder „The Bandit“ vom Fahrtgefühl mithalten kann. Gerade der Immelmann-Turn vermittelt ein schönes Thrill-Gefühl.
  • Für die Thematisierung ist die Firma TAA Industries zuständig, die insgesamt über 140 LED-Scheinwerfer verbaut hat.
  • Der Bau und die Gestaltung dieser Attraktion kostete rund 4,7 Millionen Euro.
  • TAA schrieb uns hierzu: „Die amerikanischen Klassiker, die auf dem Dach und der Schrottplatz Szene zu sehen sind, sind originale Fahrzeuge, die von TAA auf einem Autofriedhof in Texas entsprechend des Designs ausgesucht und nach Deutschland verschifft wurden. Der Kran ist ein Original Menck Kran, den das Prop Search Team von TAA im Hafen von Rotterdam entdeckt hat. Dieser wurde per Tieflader geliefert. Dies um möglichst viel Authentizität in die Attraktion zu bringen.“
  • Mit einem der an der Entwicklung beteiligten Personen haben wir hier ein Interview geführt.
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